Zukunftsworkshop am Julius-Motteler-Gymnasium Crimmitschau, 18.-19.6.2018 (Gruppe 1)

  
Die SchülerInnen erarbeiten eigene Rahmenszenarien zum gesellschaftlichen Zusammenleben in Deutschland in 20 Jahren dar und präsentieren mögliche Alltagssituationen, die im Jahr 2038 stattfinden.

Rahmenszenarien zum gesellschaftlichen Zusammenleben in Deutschland in 20 Jahren

Mit der WW238 in die Scheindemokratie

Die Politik der Gegensätze



Deutschlands Schulen heben ab

Gute Arbeit, schlechte Arbeit, keine Arbeit




Alltagsszenen aus dem Jahr 2038


Mit dem WW238 in die Scheindemokratie

In unserer Zukunft ist ein großer Unterschied zwischen Arm und Reich zu erkennen. Es bilden sich Slums, normale Wohnsiedlungen und ein Viertel für Politiker. Die meisten Menschen sind mit der Politik und den Politikern zufrieden. Die ärmere Schicht führt kein gutes Leben in den Slums, in denen auch viele Zugewanderte und Flüchtlinge in Ghettos leben. Dennoch sind die abgehängten Menschen glücklich und zufrieden mit der Regierung. Warum? Sie werden durch Ärzte manipuliert, indem ihnen der Chip WW238 eingepflanzt wird, um die Menschen kontrollieren zu können. Auch die reichen Menschen bekommen einen Chip oder eine Impfung. Das politische System existiert allerdings nur noch als eine Scheindemokratie, in der die Menschen ohne eigenes Wissen gesteuert werden.

Lesen Sie hier das gesamte Szenario aus dem Jahr 2038.


Deutschlands Schulen heben ab

Je größer der Verdienst der Firmen und Unternehmer ist, desto höher werden auch die Steuern für diese. Mit dem eingenommenen Geld werden staatliche Subventionen finanziert, wie z.B. Tablets für Schüler. Der Mindestlohn ist auf 20 € pro Stunde erhöht worden und die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen sind endgültig beseitigt. Durch innovative Produkte, wie z.B. solarbetriebene Autos, und eine hohe Exportrate wird Deutschland Spitzenreiter auf dem Weltmarkt. Homosexuelle werden zukünftig mehr akzeptiert, das gleiche gilt für Behinderte, von denen jeder das Recht auf einen Arbeitsplatz wahrnehmen kann. Die Integration von Flüchtlingen ist sehr erfolgreich verlaufen, der Fachkräftemangel konnte durch die Zuwanderung nahezu beseitigt werden. Unser Schülersprecher Leon Köhler wird zum Kultusminister von Deutschland und engagiert sich für die Digitalisierung der Schulen. 

Lesen Sie hier das gesamte Szenario aus dem Jahr 2038.


Gute Arbeit, schlechte Arbeit, keine Arbeit

Die Regierung besteuert monatliches Einkommen von über 6.000 € extrem hoch, um das Wohlstandsgefälle zu verringern. Das sorgt insbesondere bei den wohlhabenden Schichten für viel Unmut. Mit den Steuereinnahmen wird die Automatisierung der Gesellschaft weiter vorangetrieben, wobei viele Menschen ihre Arbeit verlieren. Die hohe Arbeitslosigkeit sorgt für Unzufriedenheit. Außerdem werden Arbeitssuchende vom Arbeitsamt gezwungen, auch Tätigkeiten zu übernehmen, die sie gar nicht wollen bzw. zu denen sie nicht fähig sind. Lehnen sie ab, bekommen sie kein Geld. Reichere Bürger bekommen attraktive Jobs vermittelt oder wandern aus. In diesem Falle müssen sie sich vom Staat freikaufen. Die Ärmeren haben die Wahl zwischen harten und schlecht bezahlten Jobs oder vollkommener Armut. Die Menschen fühlen sich nicht vom Staat vertreten und sind extrem unzufrieden. Das äußert sich in ständigen Demonstrationen und Protesten auf der Straße.  

Lesen Sie hier das gesamte Szenario aus dem Jahr 2038.