Zukunftsworkshop an der Freien Waldorfschule Leipzig, 26.-27.3.2018 

  
Die SchülerInnen erarbeiten eigene Rahmenszenarien zum gesellschaftlichen Zusammenleben in Deutschland in 20 Jahren dar und präsentieren mögliche Alltagssituationen, die im Jahr 2038 stattfinden.

Rahmenszenarien zum gesellschaftlichen Zusammenleben in Deutschland in 20 Jahren


In Wohlfahrts-Trance

Rahmenszenario 2


Rahmenszenario 1


Hier oben lässt sich's leben

Der glücklich machende Populismus

Rahmenszenario 3


Rahmenszenario 4


Alltagsszenen aus dem Jahr 2038

Hier oben lässt sich's leben

Im Jahr 2038 blickt Axel Tillmann auf die letzten beiden Legislaturperioden voller Eigenwerbung, Wahlversprechen und Korruption zurück, in denen er den Reichen und Mächtigen zu noch mehr Reichtum und Macht verhalf. Dies führte zu einer drastischen Zweiklassengesellschaft. Die Reichen leben seitdem mehr denn je im Überfluss, weit weg von den Slums und den Nöten der Armen. Tillmann hat seine Wahlversprechen nie eingehalten. Mit dem stetig steigenden Wohlstandsgefälle wachsen soziale Unruhen und es mehren sich Tumulte in den ärmeren Vierteln außerhalb der Stadt. Trotzdem bewirbt sich Axel Tillmann inzwischen schon zum dritten Mal um die Position des mittlerweile mit viel Macht ausgestatteten Präsidentenamtes.

Lesen Sie hier das gesamte Szenario aus dem Jahr 2038.


Der glücklich machende Populismus

Im Jahr 2038 betreibt die Fortschritts-Partei X einen sehr erfolgreichen Wahlkampf, der sie schon länger mit guten Wahlergebnissen belohnt. Die Partei X wertet riesige Mengen an Daten aus, individualisiert und kombiniert diese für die perfekte Wahlwerbung. Über die technische Vernetzung kann die Regierung so möglichst viele Daten erhalten und Kontrolle ausüben. Big Data und politische Macht gehen eine vielversprechende Ehe ein.

Lesen Sie hier das gesamte Szenario aus dem Jahr 2038.


In Wohlfahrts-Trance

Im Jahr 2038 herrscht in Deutschland allgemeiner Wohlstand, denn durch das Bedingungslose  Grundeinkommen hat sich die Schere zwischen Arm und Reich weitestgehend geschlossen. Das Volk ist mit der Politik der regierenden Partei GWD (Gerechte Wohlstandspartei Deutschland) zufrieden. Dies hat zur Folge, dass die Wahlbeteiligung und das politische Engagement stark sinken. Niemand hat das Bedürfnis etwas zu verändern. Es herrscht eine allgemeine Trägheit, die Bürger sind „satt“ und zufrieden. 

Lesen Sie hier das gesamte Szenario aus dem Jahr 2038.