Zukunftsworkshop am Reclam-Gymnasium in Leipzig vom 6.-7.11.2017 

  
Die SchülerInnen stellen ihre Assoziationen in Form von szenischen Standbildern dar, erarbeiten eigene Rahmenszenarien zum gesellschaftlichen Zusammenleben in Deutschland in 20 Jahren dar und präsentieren mögliche Alltagssituationen, die im Jahr 2037 stattfinden.

Rahmenszenarien zum gesellschaftlichen Zusammenleben in Deutschland in 20 Jahren

Beieinander

Ohneeinander



Miteinander





Der Arbeitsprozess






Alltagsszenen aus dem Jahr 2037 (Texte)

Miteinander

Im Jahr 2037 ist der Staat an einer umgreifenden Integration interessiert. Ein im Ohr der Bürger befindlicher Fließübersetzer, der Bilat, erleichtert die Kommunikation der Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Eine Science-Brille kommt in Schulen zum Einsatz. In den Schulen wird der bilinguale Unterricht gefördert, Englisch und Deutsch bleiben Pflichtfächer. 

Lesen Sie hier das gesamte Szenario aus dem Jahr 2037.


Beieinander

Im Jahr 2037 lebt die Bevölkerung Deutschlands hauptsächlich in Hochhäusern, da die Städte überbevölkert sind und aus allen Nähten platzen. Orte, wie Gärten, Spielplätze und Schwimmbäder, werden auf die Gebäudedächer verlegt. Die Menschen wohnen nach Kulturen getrennt. Jeder lebt die Kultur seiner Herkunft – ob in den einzelnen Häusern oder in den jeweiligen Bezirken. Lesen Sie hier das gesamte Szenario aus dem Jahr 2037.


Ohneeinander

Im Jahr 2037 sind in Deutschland Minderheiten anderer ethnischer Herkunft stark benachteiligt, im „besten Fall“ ignoriert man sie. Wir befinden uns in einer Zweiklassengesellschaft, in der die Zugewanderten weniger Rechte und Chancen besitzen. Der Herrscher Peter Schnodt hat die Macht inne, nachdem rechte Parteien die Verfassung geändert und eine solche Herrschaftsform möglich gemacht haben.

Lesen Sie hier das gesamte Szenario aus dem Jahr 2037.